Ettaler Forst

Schutz- und Wirtschaftswald

Der Klosterforst umfasst ca. 200 Hektar Wald, in einer Höhenlage von 800 bis 1600 m über N.N. Diese befinden sich hauptsächlich in Ettal und im Graswangtal. Von der Gesamtfläche werden

  • 170 Hektar als Boden- und Lawinenschutzwald nach dem Bayerischen Waldgesetz und
  • 30 Hektar als Wirtschaftswald genutzt.

Geologisch ist das Gebiet durch Hauptdolomit mit großem Anteil an Hangschutt charakterisiert. Der Forst ist wegen der Steilheit des Geländes und des rutschgefährdeten Untergrunds wenig erschlossen: durch die 200 Hektar führen nur etwa 2 km Forstwege.

Jährlich werden ca. 700 Festmeter Holz gefällt. Dies geschieht größtenteils mithilfe einer Seilbahn durch Fremdfirmen. Rest- und Brennholz wird der klösterlichen Heizanlage zugeführt.

Etwa 30% des Waldes sind älteren Baumbestände (älter als 150 Jahre) mit Bergmischwald (Fichte, Tanne, Bergahorn und Buche). Die mittelalten Bestände (bis 80 Jahre) sind überwiegend umbauwürdige Fichtenreinbestände.

Die Klosterwaldfläche ist bei der Jagdgenossenschaft angegliedert. Heimische Wildarten sind Reh, Rotwild und Gams. Die Jagd wird eigenbewirtschaftet und mit Begehungsscheinen ausgeübt.