Ettaler Kälberdorf

Die neugeborenen Kälbchen kommen ab dem sechsten Lebenstag in Einzeliglus mit Überdachung als Schutz vor intensiver Sonneneinstrahlung und starkem Regen- bzw. Schneefall. In den Iglus ist es heller als im Stall; es ergibt sich daraus ein leichteres Eingewöhnen auf die Weide.

Die Einzeliglus verringern die Ansteckungsgefahr mit Krankheiten, da der stärkste Krankheitsdruck in den ersten 14 Tagen besteht. Im Außenbereich kommen wegen der kälteren Temperaturen und der UV-Strahlen weniger Krankheitserreger vor. Die Grippefälle gehen zurück. Natürlich spielt auch die Bergluft eine wichtige Rolle. Die Kälber können in den Iglus leichter täglich gesundheitlich überprüft werden.

In den ersten 14 Tagen bekommen die Kälber Vollmilch der Mutter („Biestmilch“) und Wasser als Nahrung. Ab der 3.Woche wird die Ernährung durch Getreideschrot und Heu ergänzt.

Nach 2 Monaten werden die Kälber dann in einen Großraumiglu umquartiert. Maximal 14 Kälber sind hier untergebracht.

Die Iglus entsprechen in allen Punkten den gesetzlichen Vorgaben der EU. Die Einhaltung ist Voraussetzung zur Gewährung von Investitionsförderungen und zur Gewährung von Betriebsprämien (im Rahmen von „Cross Compliance”).

 

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